Wie man einen 3D-Lentikular-Druck erstellt
January 27, 2026
Der 3D-Linsendruck ist eine spezielle Drucktechnik, die die Illusion von Tiefe erzeugt, indem mehrere Bilder mit einem Linsenblech kombiniert werden.Obwohl bei der industriellen Linsenproduktion häufig Offset- oder UV-Drucker verwendet werden, ist es auch möglich, einen grundlegenden 3D-Linsendruck mitPhotoshop und ein hochauflösender Tintenstrahldruckerfür kleine oder experimentelle Projekte.
Im Folgenden finden Sie eine vereinfachte, aber genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung, in der der Kernprozess und die wichtigsten technischen Erwägungen erläutert werden.
Das Fundament eines 3D-Linsenbildes istbinokulare Diskrepanz, die nachbildet, wie das menschliche Auge die Tiefe wahrnimmt.zwei Fotos desselben Objektsaus leicht unterschiedlichen horizontalen Positionen, eine für das linke Auge und die andere für das rechte Auge.
Die horizontale Verschiebung zwischen den beiden Schüssen ist typischerweise2 ̊6 cmEine kleinere Verschiebung wird für nahe Objekte empfohlen, während eine etwas größere Verschiebung für entfernte Szenen besser funktioniert.Die Höhe und der Winkel der Kamera müssen gleich bleiben, um eine vertikale Fehlausrichtung zu vermeiden, was beim endgültigen Druck Spuk- oder Augenbelastungen verursachen kann.
Die Verwendung eines Stativs mit einer gleitenden Schiene verbessert die Genauigkeit und Wiederholgenauigkeit.
Die...Schlüsselfläche(auch als Nullparallax-Ebene bezeichnet) ist der visuelle Bezugspunkt, an dem Objekte direkt auf der Oberfläche des Drucks zu sein scheinen, weder herausspringen noch in den Hintergrund zurückweichen.
In Photoshop laden Sie beide Bilder ein und identifizieren Sie ein gemeinsames Motivelement - wie ein Gesicht, ein Produktrand oder ein Logo -, das visuell stabil bleiben soll.Dieser Punkt dient als Schlüsselfläche und hilft, die wahrgenommene Tiefe der gesamten Szene zu definieren.
Die richtige Auswahl der Schlüsselfläche ist entscheidend. Industrierichtlinien deuten darauf hin, dass die Schlüsselfläche in der Komposition zentriert zu halten, das Unbehagen des Betrachters reduziert und die 3D-Klarheit verbessert.
Sobald die Schlüsselfläche ausgewählt ist, richten Sie die beiden Bilder sorgfältig in Photoshop aus, so dass sich der gewählte Bezugspunkt in beiden Bildern perfekt überschneidet.Diese Ausrichtung sorgt dafür, dass die Schlüsselfläche scharf und stationär erscheint, wenn man sie durch die lentikulare Linse betrachtet.
In diesem Stadium sind nurHorizontale AusrichtungsanpassungenVertikal- oder Rotationskorrekturen können den lentikulären Effekt stören und die Bildqualität verringern.1 ¢ 2 Pixel Fehlausrichtungkann das Endergebnis spürbar beeinträchtigen.
Nach der Ausrichtung wird die Unsichtbarkeit der oberen Schicht vorübergehend verringert, um die Genauigkeit visuell zu bestätigen.
Die Ausrichtung von Bildern erzeugt normalerweise leere Bereiche entlang der Kanten aufgrund der horizontalen Verschiebung.
Beide Bilder zumgrößte gemeinsame ÜberlappungsflächeDabei ist ein gleichbleibendes Beschneiden unerlässlich, da beide Bilder vor der Verflechtung identische Abmessungen haben müssen.
Übermäßiges Beschneiden reduziert die Tiefenintensität, während unzureichendes Beschneiden bei Betrachtung durch die lentikulare Linse Kantenartefakte einführen kann.
Bevor Sie die Bilder einbeziehen, müssen Sie die Größe der Bilder entsprechend derLinsenlänge (LPI lines per inch)Die häufigsten Linsen reichen von40 bis 75 LPIfür Plakate und Prints.
Für den Tintenstrahldruck eine Auflösung von300 ¢ 720 DPIDie endgültige Bildbreite in Pixeln muss mathematisch mit der Linsenlänge abgestimmt werden, um sicherzustellen, dass sich jedes Bildstück perfekt unter der Linse ausrichtet.
Zum Beispiel benötigt ein 60 LPI-Objektiv bei 600 DPI10 Pixel pro LentikuleEine falsche Größe ist eine der häufigsten Ursachen für verschwommene oder falsch ausgerichtete Linseabdrücke.
Nach der Größenänderung werden die beiden Bilder mithilfe einer lentikulären Software oder Photoshop-Skripte verschränkt. Das verschränkte Bild wird dann mit einem Inkjet-Drucker mit hoher Farbgenauigkeit auf Fotopapier gedruckt.
Nach dem Drucken muss das Linsenblatt laminiert werdenmit perfekter AusrichtungDie Bildfläche ist zwischen den Bildstreifen und den Reben der Linse.0.1 mm Verschiebungkann den 3D-Effekt ruinieren, so dass Ausrichtung Markierungen und langsame, kontrollierte Lamination dringend empfohlen werden.
Die Erstellung eines 3D-Linsendrucks mit Photoshop und einem Tintenstrahldrucker erfordert Geduld, Präzision und sorgfältige Planung.Diese Methode ist ideal fürPrototypen, Bildungsvorführungen und kleine Werbeproben.
Durch die Beherrschung der Fernglasfotografie, die genaue Ausrichtung, die richtige Größenänderung und das Linsen-Matching,Designer können erfolgreich überzeugende 3D-Linsen-Drucke erstellen, die Tiefe und Bewegung ohne digitale Displays zeigen.

